Bettwaren Daunendecken

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Daunendecken im Bettenshop-Berner kaufen

Daunendecken gibt es seit vielen Jahrhunderten. Bereits rund 200 n. Chr. lies der römische Kind-Kaiser Elagabal sich auf Kissen aus Rebhuhn-Daunen und Kaninchenfell betten. Im Laufe der Zeit wurden die weichen und komfortablen Daunen immer beliebter. Heute sind fast 50 Prozent aller Decken in den deutschen Schlafzimmern mit Daunen befüllt. Als reines Naturprodukt haben die Daunen durch ihre Beschaffenheit einen besondere Wirkung. Die feinen und weichen Feder-Daunen besitzen ein hohes Volumen bei einer geringen Dichte. Das heißt, zwischen den Daunen in der Daunendecke befindet sich viel Luft. Diese wirkt isolierend und lässt die Körperwärme unter der Decke nicht entweichen.

Heutzutage verwenden die Hersteller Flaumfedern von Enten und Gänsen. Wasservögel sind beliebt, da sie sehr niedrigen Temperaturen standhalten. Auch der geografische Lebensraum spielt eine Rolle. So sind Bettdecken aus Daunen von sibirischen Gänsen wesentlich wärmer. Gewonnen werden die Daunenfedern typischerweise durch das Rupfen von toten Tieren. Lebendrupfen ist nach dem Europäischen Gesetz als Tierquälerei verboten. In Island gibt es eine besondere Entenart, die Eiderente. Bereits im Mittelalter entdeckte der Adel, dass sich die Daunen der Eiderente hervorragend für Bettenware eignen. Sie besitzen die doppelte Isolationswirkung von normalen Gänsedaunen. Im Sommer isoliert eine Eiderdaunendecke weniger stark als im Winter, da bei Feuchtigkeit die Federn etwas an Volumen verlieren. Somit eignet sich diese Bettdecke sehr gut für das ganze Jahr. Eiderenten leben Wild und stehen unter Artenschutz, deshalb müssen die Arbeiter in Handarbeit die Federn einsammeln und reinigen. Das wirkt sich auf den Preis der Decken aus.

Warum eine Daunendecke zulegen?

Stellen Sie sich vor, sie legen sich abends in Ihr Bett und decken sich mit einer kuscheligen Daunendecke zu. Diese ist leicht und schmiegt sich weich an Ihren Körper an. In kürzester Zeit spüren Sie, wie sich die Wärme im Bett verbreitet und haben das Gefühl, das alles passt. Neben ihrer optimalen Temperaturregulierung sowie dem Bausch- und Kuschelfaktor besitzt die Daunendecke aber auch viele weitere nützliche Eigenschaften. Sie ist zum Beispiel allergikerfreundlich, da Hausstaubmilben nicht zwischen den engen Maschen der Decke hindurchkrabbeln. Durch eine gute Luftzirkulation bleibt die Decke zudem stets trocken. Auch hält sich eine Daunendecke bei guter Pflege bis zu 15 Jahre. Und wenn sie ihr Lebensende erreicht, ist die Decke als Naturprodukt biologisch abbaubar.

Was ist zu beachten beim Kauf einer Daunendecke?

Beim Stöbern im Daunendecken-Angebot im Bettenshop-Berner stoßen Sie regelmäßig auf Angaben zum Mischverhältnis und dem Gewicht der Federn und Daunen. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie mehr über deren Bedeutung.

Was bedeutet das Mischverhältnis bei Daunendecken?

Das Mischverhältnis gibt an, in welchen Anteilen Federn und Daunen in den Decken eingearbeitet sind. Bei einem hohen Federanteil ist die Decke weniger isolierend und fühlt sich härter an. Deshalb sind diese Bettwaren oft preiswerter. Beim Kauf von Daunenkissen sollten Sie aber auf einen höheren Federanteil achten. Dieser stützt den Kopf und sorgt für gesündere Schlafhaltung. Die Angabe zum Mischverhältnis ist genormt. So dürfen nur Daunendecken mit 100 Prozent Daunen-Anteil als „Reine Daunendecke“ bezeichnet werden. Befinden sich 10 Prozent Federn in der Decke, erhält sie die Bezeichnung „leicht fedrig“. Ab einem Anteil von 40 Prozent Federn spricht der Fachmann von einem Federbett. Dieses besitzt wesentlich schlechtere Eigenschaften und ist nicht mit einer Daunenbettdecke zu vergleichen. Dreivierteldaune bezeichnet Decken mit 30 Prozent Daunen-Anteil und bei 15 Prozent heißt sie „Halbdaune“.

Auch ist wichtig, wie hoch der Anteil von Gänsedaunen im Material ist. Gänsedaunen haben ein höheres Volumen bei gleicher Füllmenge und isolieren besser. Deshalb sind sie im Vergleich zu Entendaunen hochwertiger. Reine Gänsedaunendecken besitzen mindestens 90 Prozent Gänsedaunen.

Gewicht einer Daunendecke – Was ist zu beachten?

Abhängig zur Jahreszeit ist ein anderes Feder/Daunen-Gewicht nötig. Je höher das Gewicht, desto stärker isoliert die Decke Körperwärme. Deshalb ist für die Winterzeit ein hohes Feder/Daunen-Gewicht besser. Eine Winter-Daunendecke sollte ein Daunen-Gewicht ab 800 Gramm besitzen. Für die Übergangszeit eignet sich ein Daunen-Gewicht von 400 Gramm bis 700 Gramm. Im Sommer reichen 200 Gramm bis 400 Gramm. Natürlich ist das Gewicht der Federn und Daunen abhängig von der persönlichen Vorliebe und der Schlafzimmer-Temperatur. Heizen Sie im Winter das Zimmer, kann die Daunendecke weniger Füll-Gewicht haben. Zudem hat die Qualität der Daunen einen wesentlichen Einfluss auf die Wärmeisolation. Wer nicht zwei Decken für Sommer und Winter kaufen möchte, der kann einen Blick auf das Angebot von Eiderdaunendecken im Bettenshop-Berner werfen. Diese eignen sich als Ganzjahresdecke.

Folgende Daunendecken-Arten gibt es

Oberdecke oder Ballondecke:

Die Daunen und Federn bewegen sich frei in der Decke. Sie sind nicht durch Kammern separiert. Das kann zu Kältebrücken führen, wenn sich das Füllmaterial nur in einem bestimmten Gebiet befindet.

Einziehdecke:

Einzelne eingenähte Quadrate in der Decke bilden Kammern, die mit Daunen und Federn befüllt sind. Dies verbessert die Verteilung des Materials und erhöht die Wärmeisolation. Bei Duo-Einziehdecken nähen die Hersteller zwei Einziehdecken aneinander, sodass zwischen ihnen ein weiteres Luftpolster entsteht.

Kammerstegdecken:

Hier sind vier Kammern in die Decke eingenäht, die zusätzlich mit Längsstegen eingeteilt werden. Dadurch verteilt sich das Füllmaterial optimal und Kältebrücken werden vermieden.

Kassettendecken:

Diese ähneln den Kammerstegdecken stark. Die Längsstege sind hier aber höher genäht, sodass sich die Daunen und Federn besser bewegen können und mehr Luft zwischen das Material kommt.

Wie waschen Sie Ihre Daunendecke?

Als Erstes sollten Sie die Pflegehinweise beachten, da diese sich für jede Decke unterscheiden können. Generell reicht für die Daunendecke gutes Auslüften. Dies bringt Luft zwischen die Daunen und stellt die Isolation wieder her. Wenn Sie die Daunendecke waschen möchten, beachten Sie die Temperaturangaben auf dem Etikett. Verwenden Sie chlorfreies Feinwaschmittel oder spezielles Daunenshampoo aber keine Weichspüler. Nach dem Waschgang legen Sie die Daunendecke in den Trockner und schütteln Sie diese anschließend gut aus.

Daunendecken für Allergiker im Bettenshop-Berner

Es hat sich der Irrglaube verbreitet, dass Daunendecken nicht für Hausstaubmilben-Allergiker geeignet sind. Allerdings befinden sich die Milben häufiger in der Matratze als in der Decke. Dies liegt auch an den dicht gewebten Maschen der Bettwäsche. Auch ist das trockene Klima in den Daunendecken nicht für Milben geeignet, diese bevorzugen feuchte Plätze. Bei einer regelmäßigen Pflege und Waschgängen über 60 Grad bleibt Ihre Decke milbenfrei. Achten Sie beim Kauf im Bettenshop-Berner auf die Herstellerangaben. Oft ist das Symbol NOMITE zu finden, das auf Allergiker-Verträglichkeit hinweist.

Sie können sich sicher sein, dass alle Produkte von Bettenshop Berner KEIN LEBENDRUPF sind und daher keine Tierquälerei! Bei bestimmten Produkten ist sogar der Nachweis bis zum Ei gegeben. Bei Fragen zu diesem Thema, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.


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